Ein Girokonto sollte kostenlos sein
Heutzutage sind Banken die hohe Gebühren für das Führen eines Girokontos verlangen kaum mehr konkurrenzfähig! Der Trend geht in die Richtung, dass sich grundsätzlich ein kostenloses Girokonto erwarten lässt und Kontogebühren vollkommen passe sind.
Im Gegenteil, oftmals gibt es sogar Zinsen auf das Guthaben eines Girokontos! Diese sind zwar in der Regel nicht besonders hoch, aber den Hauptteil seines Geldes sollte man eh anderweitig anlegen. Dennoch ist es ein nettes Bonbon, auch auf das sich ständig in Bewegung befindliche Kapital einen gewissen Zins zu erhalten. Auch gibt es für eine Kontoeröffnung oftmals Prämien, wie etwa ein Startguthaben, einen Tankgutschein oder Wertpapiere. Der Girokonto-Vergleich ist daher gerade auch für Neukunden beziehungsweise Wechsler interessant. Von besonders günstigen Konditionen kann man auch oftmals beim Girokonto Studenten-Modell profitieren.
Das "kostenlose" Girokonto
Nur sollte man bei der Wahl des richtigen Girokontos auch darauf achten, dass hier nicht doch noch über die Hintertür abgerechnet wird. Oftmals versuchen die Banken statt für die Kontoführung recht hohe Gebühren für die EC-Karte zu verlangen, schlagen Abhebegebühren an Geldautomaten oder bei der Zustellung von Kontoauszügen drauf. Einige dinge lassen sich durch richtiges Verhalten zwar verhindern; zum Beispiel dadurch, dass man seine Auszüge regelmäßig online liest und diese dann nicht mehr zugesendet werden oder dass man bestimmte gebührenfreie Geldautomaten nutzt, doch andere Nebenkosten sind oftmals unabdingbar. Deswegen ist beim objektiven Vergleichen auch ein genauerer Blick auf die Gebührentabelle gefragt, als einfach nur die kostenfreie Kontoführung abzuchecken. Manchmal ist ein "kostenloses" Girokonto auch nur im ersten Jahr kostenlos und schlägt in den Folgejahren mit happigen Gebühren zu Buche.
Andere Leistungen mit einbeziehen
Auch weitere Angebote der Bank sollten in Betracht gezogen werden. Schließlich bietet es sich nicht unbedingt an, ein Girokonto bei einer Bank zu haben, bei der man sonst keine Finanzdienstleistungen in Anspruch nimmt, es sei denn man sieht in anderen Leistungen keinen Bedarf. Für viele Sparer ist aber zumindest ein Tagesgeldkonto oder auch eine Kreditkarte etwas, was sie möglichst auch bei der Bank, bei der sie das Girokonto besitzen haben möchten. Somit sollten die Konditionen anderer Leistungen auch mit in einen Vergleich einfließen.
Banksplitting macht nur in den wenigsten Fällen Sinn und führt zu einem erhöhten administrativen Aufwand. Zudem muss man dann den Sparerfreibetrag auf verschiedene Institute aufteilen und im Voraus versuchen zu erahnen, was man bei den unterschiedlichen Instituten an Zinsen erhalten wird. Die Wahl des richtigen Girokontos wird also für manchen zu einem regelrechten Bankenvergleich!