Die unterschiede der Fonds
Der Ausdruck
„Fonds“,
was auf Deutsch so viel bedeutet
wie „Kapital“, „Vorrat“ oder
„Schatz“ steht für verschiedene
Untergruppen. Es
gibt Investmentfonds oder auch den „geschlossenen
Fond“. Dies sind
Geldsammelstellen für Kapitalanleger. Es gibt Rentenfonds -
dies sind
Investmentfonds, die in fest verzinste Wertpapiere investieren.
Staatsfonds
sind eine durch den Staat aufgelegte Geldsammelstelle und Hilfsfonds
oder aber
auch Stiftungen sind zum Beispiel für Katastrophenopfer zur
finanziellen
Unterstützung gedacht. Spezielle Arten von Fonds setzen sehr
viel auf Hebelprodukte wie zum
Beispiel Optionsscheine.
Was passiert
mit dem Geld was
investiert wird?
Ein offener
Investmentfond, der auch
nur als Fond bezeichnet wird, ist ein gutes Beispiel für eine
Geldanlage. Das
Geld der Anleger wird von einer Investmentgesellschaft,
hierfür ist der
deutsche Fachbegriff Kapitalanlagegesellschaft gesammelt und zu einem
Sondervermögen, also dem Investmentfonds, gebündelt
um es dann in einem oder in
mehreren Anlagebereichen zu investieren. In der Regel können
die Anteilscheine
börsentäglich gehandelt werden. Festgesetzte
Prinzipien der Anlageform bringen
das investierte Geld in die vorgesehenen Fonds. Herbei kann es sich um
„normale“ Aktien oder aber auch um Wertpapiere,
welche auf dem Geldmarkt
gehandelt werden, oder aber auch um Immobilien handeln. Bei den
Investmentfonds
muss allerdings auch darauf hingewiesen werden, dass ein gewisses
Risiko
besteht. Daher ist darauf zu achten, dass nicht nur in eine einzige
Aktie investiert
wird, sondern in die unterschiedlichsten. Das minimiert das bestehende
Risiko.
Juristische
Besonderheiten bei
offenen Immobilienfonds
Der
individuelle Anleger erhält eine
Miteigentümeranwartschaft an dem Gesamtvermögen eines
Unternehmens und hat
daher wesentliche Ansprüche. Das erste Recht besteht darin,
dass er seine
Anteile zu dem aktuell gültigen Rücknahme-Preis
wieder verkaufen kann. Eine
juristische Besonderheit gilt hier bei offenen Immobilienfonds: Die
Investmentgesellschaft ist auf dem Papier Eigentümerin des
Fondsvermögens,
daher wird sie auch als Eigentümerin der Immobilien ins
Grundbuch eingetragen. Der
dementsprechende Anteil wird nach dem aktuellen Wert des
Gesamtvermögens
bemessen und dementsprechend durch die Anzahl der ausgegebenen Anteile
dividiert. Das Fondsvermögen wird von Professionellen
verwaltet und sind nach dem
Deutschen Recht als Sondervermögen anzusehen. Diese Anlagen
werden strikt vom Gesellschaftsvermögen
getrennt aufgeführt. Dadurch wird der Vermögenserhalt
garantiert, selbst bei einer
eventuellen Insolvenz. Das Sondervermögen steigt nur durch
neue Einlagen von
Anlegern und es kann ebenso schnell fallen.
Gerade in der
Finanzwelt sind Informationen bares Geld wert. Es ist also wichtig
stets auf dem aktuellen Stand der Dinge zu bleiben und zu wissen wie
und wo sich maximale finanzielle Vorteile erzielen lassen. Wie
könnte man dies besser machen als mit dem Internet als
Finanzratgeber?